In der Mitte des 19. Jh. wurde Bad Nauheim ein Heilbad für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Besonderheit lag in der Entdeckung und Anwendung der heilsamen Wirkung der natürlich vorkommenden Kohlensäure in der Thermalsole. Der großherzogliche Hof förderte den Ausbau der Kureinrichtungen in Bad Nauheim intensiv. 1869 erhielt die Stadt den Namenszusatz „Bad“.

Als Kurort hatte Bad Nauheim um 1900 Weltrang mit Tausenden von Gästen. Der Großherzog dachte auch wirtschaftlich, so sollte Kunst und ein viel versprechender Wirtschaftszweig nach dem Motto werden: „Mein Hessenland blühe und gedeihe und in ihm die Kunst.“ Bad Nauheimer Neubauten sollten dies anschaulich machen. Unter der Leitung des Großherzoglichen Regierungsbauinspektors Wilhelm Jost kommt es zwischen 1901/1902 bis 1912 zu einer einheitlichen Gestaltung der Bade-, Kur- und Wirtschaftsanlagen. Zunächst erbaute Jost 1902 inmitten des Kurparks ein Inhalatorium, heute ist dort die Stadtbücherei untergebracht.

6,00€

In ihrer Reihe historischer Aufnahmen veröffentlicht die Geschichtswerkstatt Büdingen 50 Ansichten Darmstadts vom Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Fotos laden zum Vergleich mit der heutigen Stadt ein.

Der Band beginnt mit zwei gezeichneten Collagen, in denen markante Punkte des Stadtbildes zusammengestellt wurden. Die idealisierten Darstellungen entstanden vor 1900 und sind typische Vertreter dieser Zeit.

Die zum großen Teil handkolorierten Bilder zeigen zum Beispiel den Marktplatz mit dem Alten Rathaus von 1598  und der Stadtkirche im Wandel der Jahrzehnte. Die Gebäude wurden im 2. Weltkrieg zerstört, bzw. stark beschädigt. Das Residenzschloss Darmstadt war ebenfalls ein beliebtes Fotomotiv, die Bilder zeigen es vor seiner Zerstörung im 2. Weltkrieg.

7,00€

In ihrer Reihe historischer Aufnahmen veröffentlicht die Geschichtswerkstatt Büdingen 50 Ansichten Hanaus vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 40er Jahre.

Die Fotos laden zum Vergleich mit der heutigen Stadt ein. Manche Gebäude wird man kaum mehr wieder erkennen, andere, wie Stadttheater, Zeughaus, Hanauer Stadtschloss und alte Brücken, sind längst verschwunden.

Der Band beginnt mit sieben Zeichnungen, in denen markante Punkte des Stadtbildes zusammengestellt wurden. Die idealisierten Darstellungen entstanden um 1900 und sind typische Vertreter dieser Zeit. Die achte Zeichnung stammt aus dem Jahre 1897 und verweist auf die „300jährige Jubelfeier der Gründung der Neustadt Hanau 1597“.

6,00€

In ihrer Reihe historischer Aufnahmen veröffentlicht die Geschichtswerkstatt Büdingen 50 handkolorierte Ansichten Frankfurts vom Anfang des letzten Jahrhunderts bis zum Ende der 20er Jahre.

Dieser Band beginnt mit Bildern des Hauptbahnhofs und der Kaiserstraße und führt den Betrachter am Schauspielhaus vorbei zum Rossmarkt. Es folgen Hauptwache mit Katharinenkirche und Zeil. Auch Zoologischer Garten, Eschenheimer Turm, Oper und Palmengarten dürfen in einer solchen Zusammenstellung natürlich nicht fehlen.

Einen Schwerpunkt bildet die Altstadt Frankfurts, die zu dieser Zeit aus unzähligen engen Gassen, Fachwerk- und Patrizierhäusern bestand. Ab 1904 wurde die Altstadt für die Straßenbahn erschlossen, dafür mussten einige alte Häuser weichen und es entstanden repräsentative Gründerzeitgebäude. Ab 1926 ließ der „Bund tätiger Altstadtfreunde“ viele Häuser restaurieren, wodurch auch die Öffentlichkeit den kulturellen und historischen Wert einer der größten Altstädte Mitteleuropas erkannte; bis Anfang der 40er Jahre wurden über 600 Gebäude saniert.

6,00€

Diese Zusammenstellung enthält 9 handkolorierte Fotos, 4 farbige Zeichnungen und 37 Duoton-Fotografien. Das Ensemble aus drei Farbzeichnungen von Untertor, Marienkirche und Partie an der Mühltorbrücke entstand vor 1898. Eine Werbepostkarte für den nationalen Gesangswettstreit in Büdingen im Juli 1908 zeigt eine Collage aus einem handkolorierten Foto und einer Farbzeichnung. Sehr selten ist auch die Aufnahme von der alten Gewerbeschule.

Mehrere Fotografien der Schlossanlage zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeigen den Repräsentativbau aus verschiedenen Blickwinkeln. Das Bild vom Oberhof hat wahrhaft dokumentarischen Charakter, da der heute liebevoll „Pferdestall“ genannte Saal damals ein wirklicher Pferdestall war. Der Verfall der gesamten Anlage „Oberhof“ war damals weit gediehen.

6,00€

In ihrer Veröffentlichung stellt die Geschichtswerkstatt mit 50 alten Ansichten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Büdingen längst vergangener Tage vor. Viele Fotos laden zum Vergleich mit der heute so schmucken Stadt ein. Manche Gebäude wird man heute kaum mehr wiedererkennen. Andere wie die „Villa Felsennest“ sind längst verschwunden. Die Fotos wurden in Farbe gedruckt, um den „goldbraunen“ Charme der alten Aufnahmen zu bewahren.

Die Sammlung der alten Bilder beginnt mit Ansichten der Straße „Altstadt“ aus verschiedenen Perspektiven. Einige Büdinger werden sich noch an die brütenden Störche auf dem Alten Rathaus erinnern. Die westliche und südliche Festungsanlage und der Malerwinkel bilden einen besonderen Schwerpunkt des zweiten Bandes.

Die Gesamtveränderung des Stadtbildes außerhalb der Festungsmauern wird an der Gymnasiumstraße, der Brunostraße und der Straße Am Hain sehr deutlich. Besondere Highlights sind das Flussschwimmbad, das Mathildenhospital und die Stadtschule. Zwei Luftbilder der Stadt verschaffen einen Gesamtüberblick und runden die Bilderkollektion ab.

50 alten Ansichten, DIN A6, Drahtbindung

6,00€