Neue Nachbarn - Wie Integration gelingen kann

Büdingen als Beispiel von Integrationsarbeit in kleinen und mittleren Städten

Integration ist im ländlichen Bereich einfacher, wenn bekannte und geschätzte Mitbürger - quasi als „Zugpferde“ - vorweggehen. Diese Menschen - ob sie nun im politischen, kirchlichen oder ehrenamtlichen Bereich tätig sind - gelten als Vorbilder und sind Meinungsmacher. Viele von ihnen haben in Büdingen von Anfang an ihre positive Einstellung auf diese Herausforderung nach außen getragen und sich auch aktiv an der Integrationsarbeit beteiligt.

Dieses Buch enthält Beiträge vom ehemaligen Leiter der Ehrenamtsagentur, einem Theaterregisseur, Flüchtlingspaten, Mitarbeitern der Kirche, des DRK und der Stadtverwaltung, Pädagogen, einem Arbeitgeber und zwei Reporterinnen. Sie berichten von ihren Erfahrungen mit Geflüchteten und Behörden, den Problemen und Erfolgsgeschichten in der Flüchtlingsarbeit.

12,00€

Nichts als Hoffnung im Gepäck
Geflüchtete und Helfer aus Büdingen berichten

Malteser Hilfsdienst

Viele Menschen mussten in den vergangenen drei Jahren ihr Land verlassen. Krieg, Angst oder Hunger haben sie dazu gezwungen. Im Buch „Nichts als Hoffnung im Gepäck - Geflüchtete und Helfer aus Büdingen berichten“, das der Malteser Hilfsdienst nun herausgegeben hat, berichten geflüchtete Menschen aus Hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen aus ihrer Heimat und von Fluchterlebnissen. Mitarbeitende der Malteser in den Einrichtungen erzählen von ihren Erfahrungen und Erlebnissen. Und wie es ihnen gelungen ist, eine friedliche und wertschätzende Atmosphäre zu schaffen. Bei der Erstellung des Buches wurden die Malteser von der Geschichtswerkstatt Büdingen unterstützt.

22,00€

Gewissensfreiheit und Peuplierung
Toleranzhaltung und Wirtschaftspolitik in den Ysenburger Grafschaften im 18. Jahrhundert

von Dr. Klaus-Peter Decker

Die Ysenburger Grafschaften galten schon den Zeitgenossen als eine „Freistatt des Glaubens“. Durch die Teilungen im Hause fast an den Rand der politischen Bedeutungslosigkeit gerückt, wurden hier Offenheit und Toleranz gegenüber religiös Verfolgten als Chance gesehen, um nach den langen Kriegszeiten des 17. Jahrhunderts die Ökonomie wieder zu stärken und das Land zu „peuplieren“, die Bevölkerungszahl zu mehren. Tragendes Prinzip dabei wurde die Anerkennung der Gewissensfreiheit, die Überzeugung „dass die obrigkeitliche Macht sich nicht über die Gewissen erstrecke“, wie im Büdinger Toleranzedikt von 1712 ausdrücklich formuliert wurde.

18,00€

Büdinger Geschichtsblätter Band XXV

Auf 466 Seiten schreiben neun Autoren über spannende Themen der Geschichte Büdingens und unserer Region.

Die Büdinger Geschichtsblätter sind inzwischen über 50 Jahre alt und ein profundes Nachschlagewerk für die Geschichte Büdingens und des Büdinger Landes geworden. Unvergessen in ihrer Tätigkeit als „Schriftleiter“ sind Peter Nieß und Willi Luh. In den Anfängen wurden die Geschichtsblätter von Peter Nieß zusammengestellt, nach dessen frühem Tod übernahm Willi Luh diese Arbeit und etablierte die Büdinger Geschichtsblätter als fest verankertes Periodikum zur Geschichte der Region. Der nun vorliegende Jubiläumsband bietet wieder eine breit gefächerte Palette an Beiträgen zur Erweiterung der Erkenntnisse über historische lokale und regionale Prozesse.

22,00€

Wie vollzog sich der Übergang der Ronneburg von einer Holzburg zu einem Schloss? Welche Personen sind mit diesem Veränderungsprozess verknüpft? Auf welchen Wegen nahmen Ideen und Lebensstil der Renaissance Einfluss auf die Bautätigkeiten auf der Burg? Wer hat die meisterlichen Steinmetzarbeiten angefertigt? Antworten auf diese Fragen gibt das Buch von Dr. Walter Nieß zur Baugeschichte der Ronneburg.

12,00€

Mit dem neuen Band der Büdinger Geschichtsblätter wird eine Fülle bislang unbekannter Aspekte unterschiedlicher Epochen dargestellt. Auf 336 Seiten schreiben zehn Autoren in Band XXIV über spannende Themen der Geschichte Büdingens und unserer Region.

18,00€

Erinnerungen 1928-1950
von Ursula Vaupel                                   

Ursula Vaupel, geborene Walldorf, Jahrgang 1928, hat für dieses Buch ihre Kindheits- und Jugenderinnerungen aufgeschrieben und reflektiert. Eine wichtige Erinnerungsstütze für die Zeit von 1944 bis 1950 war dabei ihr Tagebuch, durch das sie vor allem ihre Flucht aus Litzmannstadt (Lodz in Polen) und die zehn Monate elenden Flüchtlingsdaseins detailliert darstellen konnte.

25,00€

Der Büdinger Geschichtsverein hat den 23. Band seiner Geschichtsblätter herausgebracht.

  • Klaus-Peter Decker: Büdinger Verlagswesen - Die Druckerei von Regelein und Stöhr
  • Julia Pfeffer: Vom gescheiterten Denkmal zur Ausstellungsoffensive
  • Johanna Kranzbühler: Die Bestattungen aus der Fundstelle Herrgottskapelle
  • Waldemar Muskalla: Restaurierung/Konservierung der Büdinger Särge aus der Herrgottskapelle
  • Klaus-Peter Decker: Zum Hintergrund der urkundlichen Ersterwähnung Rinderbügens im Jahre 1390
    18,00€

Ranstadt von 1945 bis 1962 -
Bewegende Jahre des Wandels vom Bauerndorf zur Industriegemeinde

von Michael Strecker

In Otto Engels Amtszeit von 1945 bis 1962 veränderte sich Ranstadt fundamental und entwickelte sich von einem Bauerndorf zur Industriegemeinde. Engel hatte die Erinnerungen an seine Zeit als Bürgermeister der Gemeinde Ranstadt in einer Mischung aus Autobiographie und Jahreschronik festgehalten. Diese Aufzeichnungen mit dem Titel „Unsere Gemeinde im Zeitgeschehen“ galten als verschollen, wurden jedoch im Jahr 2010 wieder aufgefunden. Für den Autor Michael Strecker bildeten sie den Kern seiner Darstellung der Geschichte Ranstadts in dieser Zeit. Ergänzt hat er sie durch Äußerungen aus Otto Engels Tätigkeitsberichten, Schriftwechseln mit den hessischen Ministerien oder anderen Behörden sowie durch weitere Quellen aus dem Gemeindearchiv in Ranstadt. Daneben kommen andere Zeitzeugen oder Quellen zu Wort.

12,50€

In der öffentlichen Erinnerungskultur war der Erste Weltkrieg lange überlagert vom Zweiten Weltkrieg, dessen Dimensionen der Grausamkeit alles Vorherige noch übertrafen. Vergleiche mit der politischen Situation vor 1914 bedürfen differenzierter Betrachtung, aber damals wie heute gilt: Kriege kommen nicht einfach über die Menschheit. Es gibt Ursachen und Interessen und solange Waffen in großem Stil exportiert werden, kann ihre Anwendung nicht verhindert werden. Die Bilder und Texte dieses Buches wollen dazu beitragen, gegen das Vergessen anzugehen, auch um Erkenntnisse für heutiges politisches Handeln zu gewinnen.

17,00€

Die Wetterau zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges

Die Entstehung dieses Buches begann  mit der Erforschung des Lebens und Wirkens des Assenheimers Heinrich Maul, bekannt als Henricus Oraeus. Daraus entstand eine umfassende Datensammlung über den Dreißigjährigen Krieg in der Wetterau. Die Hauptperson Oraeus dient dabei als „roten Faden“, um das damalige Zeitgeschehen darzustellen.

25,00€